Herzogs Volkstheater-Lesung als religiöses Ereignis
Nach Filmdrehs an extremen Orten wie dem peruanischen Urwald und vulkanischen Kratern oder einer Reise zu Fuß nach Paris fehlt es dem mittlerweile 80-jährigen Werner Herzog bei seiner Lesung im Volkstheater am Freitagabend nicht an Stoff. Begleitet von Cello und Piano, einem traditionellen sardischen Chor und dem senegalesischen Sänger Mola Sylla stilisierte er seine "Halluzinationen", die in Kooperation mit der Viennale stattfanden, zu einem beinahe religiösen Erlebnis.
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