UNO-Anklage: Kabuga war Drahtzieher bei Ruanda-Völkermord
Fast drei Jahrzehnte nach dem Völkermord von Ruanda hat der Prozess gegen einen mutmaßlichen Drahtzieher und Finanzier begonnen. Félicien Kabuga habe den Massenmord 1994 aktiv unterstützt und ermöglicht, sagten die Ankläger am Donnerstag in Den Haag vor dem UNO-Kriegsverbrechertribunal. Dem heute etwa 87 Jahre alten Geschäftsmann werden Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt.
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