TU Graz-Studentin Andrea Astner ist begeistert. „Ich bin finanziell unabhängiger geworden und hatte außerdem die Chance, im Praktikum bei Remus meine Leidenschaft für schnelle Autos mit meinem Wissen aus den Uni-Vorlesungen zu verbinden.“ Ähnlich klingt das bei Michael Hofer. Der Masterstudent der TU Graz wird über das Förderprogramm Einblicke in den Arbeitsalltag beim Technologiekonzern AVL bekommen und kann seinen Fokus dank der finanziellen Unterstützung „noch mehr auf meine persönliche Aus- und Weiterbildung lenken“.
Booster für den Studienerfolg
Andrea und Michael gehören zu den ersten 36 Nachwuchstalenten an der TU Graz, die für ihre schulischen oder studentischen Leistungen mit einem „TU Graz 100“-Stipendium ausgezeichnet wurden. Die Zahl 100 steht dabei für die Anzahl der Stipendien, die bis 2023 im Rahmen dieser Förderschiene vergeben werden. „Wir wollen junge begabte Menschen aus dem In- und Ausland für ihre bisherigen Leistungen und den eingeschlagenen Weg belohnen und sie bei der Verwirklichung ihrer beruflichen Träume unterstützen“, beschreibt TU Graz-Rektor Harald Kainz das Ziel der Initiative.
Türöffner für die Karriere
Bachelorstudierende im TU Graz 100-Programm erhalten 4.000 Euro pro Studienjahr für maximal zwei Studienjahre, Masterstudierende 8.000. Zusätzlich bekommen die Studierenden individuellen Support durch Mentorinnen und Mentoren. Und sie haben die Chance, sich mit Unternehmen wie AVL, Remus, Siemens und anderen Weltmarktführern zu vernetzen und in Zukunftsbranchen Fuß zu fassen, denn, so Kainz: „Wirtschaft und Industrie sind in hohem Maße angewiesen auf motivierte und gut ausgebildete Menschen. Das sind die Menschen, die neue Technologien und damit das Wohlergehen unserer Gesellschaft gestalten werden.“