Das AMA-Gütesiegel-Programm leistet das, was dem Konsumenten nicht möglich ist: Sicherzustellen – dass nur höchste Qualität im Einkaufswagerl landet. Auch an der Fleischtheke mit Bedienung ist jedes Stück genau nachvollziehbar. Beim Rind funktioniert die Rückverfolgung über das Einlegeetikett, das vom Zerlegebetrieb mit dem Fleischstück einvakuumiert wird, beim Schwein über Lieferscheine und Chargennummern. Die Einlegeetiketten sind stets zur Hand, sie werden sogar 14 Tage lang aufbewahrt, eine Maßnahme, die ebenfalls bei der AMA-Kontrolle überprüft wird.
Qualität ist Trumpf
Rückverfolgbare Herkunft ist den AMA-Kontrolloren aber nicht genug. Die Fleischqualität muss ebenfalls einwandfrei sein. Das beginnt bei der Schlachtung, die genauestens auf Hygiene und Tierschutz gecheckt wird. Beim Schlachthof oder Zerlegebetrieb werden anschließend bestimmte Werte im Fleisch selbst gemessen. Entscheidend ist hier neben dem Fettgehalt vor allem der pH-Wert. Egal ob Rind oder Schwein: Bei jedem Schlachtkörper wird der Säuregrad des Fleisches mittels pH-Wert gemessen. Passt der pH-Wert, weiß man einerseits, dass die Qualität des Fleisches stimmt und ein zartes Stück auf dem Teller landet. Andererseits bedeutet es auch, dass die Maßnahmen zum schonenden Umgang mit den Tieren gut funktioniert haben, denn Stress schlägt sich in der Fleischqualität und somit im Säuregrad nieder.
Auch im Supermarkt sind die Kontrollore mit Messgeräten bewaffnet, hier ist die Einhaltung der Kühlkette ein wichtiges Kriterium. Zusätzlich zu den Checks durch die AMA, die amtliche Lebensmittelüberwachung und den unabhängigen Kontrolleuren kommen hier noch die Argusaugen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die darauf achten, dass nur das Beste im Einkaufswagen landet.
Infos: www.amainfo.at