Es ist das "House of Cards" des jungen römischen Kaiserreichs, der Blutrausch nach der vermeintlichen Befriedung: Der US-Komponist Michael Hersch hat Claudio Monteverdis "L'incoronazione di Poppea" fortgeführt. In seinem schlicht "Poppaea" benannten Sequel wendet der 50-Jährige gemeinsam mit seiner Librettistin Stephanie Fleischmann den Blick radikal auf die Titelfigur. Die Folge ist ein Blut-Rausch, der am Freitag im Rahmen von Wien Modern Premiere feierte.
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