Gedenkort für Ilse Aichinger auf Schwedenbrücke enthüllt
Im Jahr 1942 musste Ilse Aichinger auf der Schwedenbrücke zusehen, wie drei ihrer Verwandten, darunter ihre Großmutter, auf einem LKW in Richtung Maly Trostinez deportiert wurden. Genau an jener Stelle findet sich seit heute, Mittwoch, ein Gedenkort für die 2016 verstorbene Schriftstellerin. Anlass für die Enthüllung war Aichingers 100. Geburtstag am 1. November. Gestaltet wurde der das Brückengeländer säumende metallene Schriftzug von Schwiegertochter Elisabeth Eich.
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