Die erwähnten, kühleren Nächte beispielsweise ermöglichen bei angemessener Bett- und Nachtwäsche (ggf. Schlafsocken, vorzugsweise aus Naturfasern, warme Füße fördern das Einschlafen!) einen angenehmen wie erholsamen Schlaf.

Das morgendliche Erwachen und die herbstlichen Morgentemperaturen könnten gleich nach dem Aufstehen oder sogar noch davor im Bett zu einem „bewegten Wake-Up“ verlocken. Die Bewegungsmöglichkeiten sind vielfältig und je nach Geschmack und Tagesverfassung wählbar. Ein herzhaftes Strecken und Dehnen aller Glieder sowie ein tiefes Durchatmen (ggf. sogar Seufzen oder Gähnen) wären ein möglicher Anfang, dem weitere Bewegungen folgen können, wie beispielsweise das liegend „Radfahren im Bett“ (Achtung: kein Hohlkreuz, Nabel in Richtung der Wirbelsäule ziehen, dennoch tief und gleichmäßig weiteratmen), kleinere gymnastische Übungen, Yoga oder auch ein morgendlicher zügiger Spaziergang oder sogar ein aktivierender Morgenlauf, je nach Belieben.

Vergessen Sie nicht sich auch mental-emotional positiv zu stimulieren. Natürlich kann die Reichenfolge auch gerne umgekehrt stattfinden. Die morgendliche, mental-emotionale „Begrüßung“ seiner selbst (und auch anderer) kann natürlich auch vor der körperlichen „Erweckung“ stattfinden. Selbstmotivierende Gedanken oder sogar ausgesprochene Worte und positiv formulierte Leitsätze (z.B.: „Ich wünsche mir einen guten Morgen, freudig starte ich in einen neuen Tag.“ Oder: „Ich begrüße mich herzlich. Es ist schön, dass es mir von Tag zu Tag immer besser und besser geht.“)

Das Aufstehen wird somit nicht nur körperlich um vieles erleichtert auch mental wie emotional fällt es leichter die „Nestwärme“ des Bettes zu verlassen. Zudem sei noch erwähnt, dass diese tägliche, körperlich bewegte wie auch mental-emotional aktive Art der Selbstmotivation durch eine positive Lebenseinstellung noch mehr morgendlichen „Elan“ sowie körperliche wie auch geistig-emotionale „Widerstandskraft“ (Resilienz) verleiht. Somit steht dem geistig-emotional wie auch körperlich beschwingten Tagesbeginn nichts mehr im Wege (außer der sog. „innere Schweinehund“, den es liebevoll zu überwinden gilt) – „Übung macht den/die MeisterIn“.

Sollten Sie noch mehr „Tipps“ und Anregungen für einen bestmöglich genützten Herbst wünschen, mit professioneller, sport- und bewegungswissenschaftlicher Unterstützung gesundheitsfördernd trainieren wollen oder sich vielleicht einfach bei einer wohltuenden Massage entspannen möchten, ich heiße Sie in meiner Praxis herzlich willkommen!