"Turandot" im Steinbruch Margarethen als visuelles Spektakel
Ein Jahr hatten die erfolglosen Verehrer der chinesischen Prinzessin Turandot noch Schonfrist, fiel Giacomo Puccinis letzter Oper im Römersteinbruch doch im Vorjahr Corona zum Opfer. Nun aber rollen die Köpfe im weiten Rund von St. Margarethen. Und mit der Inszenierung des US-Regisseurs Thaddeus Strassberger setzt man im Steinbruch ganz auf visuelle Opulenz, einen Farbrausch voller Exotismen, schlicht ein Spektakel, wie die Premiere Mittwochabend deutlich machte.
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