Gernot Plass mag vielleicht Gott sein, allmächtig ist er nicht. Der künstlerische Leiter des TAG, des Wiener Theaters in der Gumpendorfer Straße, tritt am Ende seines Stückes "Ich, Galileo" auf vier Bildschirmen als weißbärtige oberste Instanz auf ("Gott/Satan" nennt ihn das Programmheft), der Text, den er für Georg Schubert verfasst hat, überzeugt jedoch nicht. Der von ihm inszenierte Abend ist vor allem: viel Gerede.
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