Amnesty-Chefin sieht Menschenrechte so bedroht wie noch nie
60 Jahre nach der Gründung kann Amnesty International auf viele Erfolge, allen voran die Abschaffung der Todesstrafe in zahlreichen Ländern, zurückblicken. Aktuell zeichnet die neue Generalsekretärin Agnés Callamard aber ein düsteres Bild der weltweiten Situation der Menschenrechte. Die verschlechtere sich zusehends. Man stehe heute vor "noch nie da gewesenen Herausforderungen und Bedrohungen" für Menschenrechte, sagt Callamard im Interview mit der APA.