Zwist über Gedenken an Frankreichs Kaiser Napoleon
Der 200. Todestag von Napoleon Bonaparte hat in Frankreich zu einem Politzwist geführt. Präsident Emmanuel Macron würdigte den früheren Kaiser zwar als großen Staatsmann, verwies aber auch auf die Millionen von Toten bei seinen Feldzügen. "Napoleon hat sich bei seinen Eroberungen nie um menschliche Verluste gekümmert", sagte Macron am Mittwoch in einer Gedenkrede in Paris. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen hingegen warf kritischen Stimmen in ihrem Land "Selbstgeißelung" vor.
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