Ihr oberstes Ziel ist eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, die als Grundlage des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Handelns dient. Einer deren Säulen ist die Verknüpfung von Naturschutz, Tourismus und Regionalentwicklung durch ein gesamtheitliches Management sowie durch professionelle Vermarktungs- und Infrastrukturen. Die Ansatzpunkte, mit denen die Regionalentwicklung zur Verbesserung des Ressourcenmanagements beitragen möchte, sind vielfältig, was sich in den drei folgenden, beispielhaft genannten, Projekten gut widerspiegelt.
Vielfalt. Das vom Regionalmanagement abgewickelte Projekt „Biodiversitätsgemeinde – Artenreichtum durch naturnahes öffentliches Grün“ zielte darauf ab, den Rückgang an Insektenarten und -individuen zu stoppen bzw. einzudämmen. Dafür wurde in der Südweststeiermark ein weites Netz an Grünflächen mit unterschiedlichsten Pflanzenarten gespannt. Im Rahmen des Projekts haben die beteiligten Naturparkgemeinden in den vergangenen Jahren mehr als 10.000 m² naturnahes Grün angelegt. Mit Erfolg: Schon bei den ersten zoologischen Erhebungen in der neuen Grünfläche der Pilotgemeinde Strass konnten 109 Arten bei den untersuchten Tiergruppen nachgewiesen werden.
Beim Projekt „Regionale Klimawandelanpassung“ unterstützt das Regionalmanagement die Gemeinden des Steirischen Zentralraums (Stadt Graz, Bezirke Graz-Umgebung und Voitsberg) bei der Bewältigung der bereits spürbaren Folgen des Klimawandels. Heuer werden Aktionspläne zur Klimawandelanpassung für alle Gemeinden der Region erstellt.
Im Natur- u. Geopark Steirische Eisenwurzen wurde ein „Naturpark Resort Gesäuse“ installiert, mit dem Management-Ressourcen von kleinstrukturierten Beherbergern mit Leerständen zusammengeführt werden.