Erstmals seit Jahrzehnten der Abrüstung will die britische Regierung wieder einen Ausbau ihres Atomwaffenarsenals ermöglichen. Das geht aus einem Dokument zur strategischen Neuausrichtung des Landes nach dem Brexit hervor, das Premier Boris Johnson am Dienstag im Parlament vorgestellt hat. Angesichts gestiegener Risiken weltweit soll demnach die Begrenzung der Anzahl von Atomsprengköpfen von 180 auf bis zu 260 erhöht werden, um ein Minimum an Abschreckung aufrechtzuerhalten.
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