"Ameisenmonarchie": Romina Pleschko legt Romandebüt vor
Fünf Großstädter und deren Fassaden hat sich die Oberösterreicherin Romina Pleschko in ihrem ersten Roman "Ameisenmonarchie" vorgeknöpft. Ihre episodenhaften Charakterskizzen, fein zwischenmenschlich verwoben, sind voller makabrem Humor und heimlicher Abgründe. Die Autorin bedient geschickt den Voyeurismus ihrer Leser. Was wäre, wenn man hinter die Wohnungstüren schauen könnte? Ihre Figuren müssen jedenfalls Federn lassen, wenn sich Unterdrücktes letztlich Bahn bricht.
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