In Kirgistan hat der Präsident vor dem Hintergrund eines drohenden Bürgerkriegs den Ausnahmezustand verhängt und das Militär in Marsch gesetzt. Sooronbai Scheenbekow ordnete ab Freitagabend unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre an, die bis zum 21. Oktober gelten soll. Das Militär erhielt den Auftrag, die Unruhen zu beenden. In der Hauptstadt Bischkek hörte ein Reuters-Reporter Schüsse und sah Demonstranten rivalisierender Gruppen, wie sie Steine und Flaschen warfen.
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