Beim Völkermord im ostafrikanischen Ruanda wurden nach UN-Angaben zwischen April und Juli 1994 rund 800.000 Menschen getötet. Darunter vor allem Angehörige der Tutsi-Minderheit, aber auch gemäßigte Angehörige der Hutu-Volksmehrheit. Ausgangspunkt war der 6. April 1994, als das Flugzeug des aus dem Hutu-Volk stammenden Staatschefs Juvénal Habyarimana beim Landeanflug auf Kigali abgeschossen wurde.
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