Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Donnerstagabend bei einer Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen in Wien gemahnt, das "oft wiederholte 'Niemals wieder'" dürfe "nicht zur Pflichtübung oder zur Floskel verkommen". Man müsse die Geschichte als Beispiel sehen, "wohin Sündenbockpolitik, Hetze, Ausgrenzung führen können", sagte er am Platz des 1938 zerstörten Leopoldstädter Tempels.
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