Sein Vorbild war das antike Athen, er war Schüler Otto Wagners an der Akademie der bildenden Künste in Wien, er prägte ähnlich wie Antonio Gaudí in Barcelona ein gesamtes Stadtbild. Die Rede ist von Jože Plečnik, ein Pionier der modernen Architektur des 20. Jahrhunderts. Sein bedeutendstes ganzheitliches Kunstwerk: Ljubljana, dessen Architektur oft mit Prag verglichen wird. Athen, Wien, Barcelona, Prag – man erkennt bereits, wie facettenreich sich die slowenische Hauptstadt präsentiert. Und es ist eben diese Vielfalt, die Städtereisen so inspirierend und spannend macht.
Hohe Erlebnisdichte
Egal ob man in Kultur eintauchen will, einfach in Ruhe shoppen und essen gehen möchte oder ein paar abwechslungsreiche Tage plant. Die Erlebnisdichte slowenischer Städte, nicht nur Ljubljanas, ist hoch. Es sind Orte der leisen Töne, aber trotzdem mit pulsierendem Leben. Auf kleinem Raum gibt es viel zu erleben und Neues aufzuspüren. Slowenische Städte haben alles, was es für einen gelungenen Städtetrip braucht.
Die Stadt aktiv entdecken
Der berühmte Architekt war der Auffassung, dass nur in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnen könne. Entsprechend aktiv kann Ljubljana entdeckt werden. Etwa bei einer geführten Rad- oder Kanutour. Slowenische Städte sind sehr naturverbunden, Ljubljana wurde 2016 sogar zur Grünen Hauptstadt Europas gewählt. In der Nähe einiger Stadtzentren, wie zum Beispiel in Celje, sind häufig Seen, die zum Flanieren oder Picknicken einladen. Maribor liegt am Fuße des waldreichen Pohorje-Gebirges – ideal für Wanderungen oder Radausflüge. Genau das Richtige für einen aktiven Stadturlaub. Lokales und kosmopolitisches Shoppen
Lieber ein Einkaufsbummel durch kleine, individuelle Läden mit einzigartigen Produkten, oder doch eher ein Abstecher in ein Einkaufszentrum mit internationalen Modelabels? Lokales und kosmopolitisches Shoppen, das Angebot in slowenischen Städten ist breit gefächert. „Rokodelstvo Art & Craft Slovenija“, dieses Gütesiegel zeichnet Produkte slowenischen Ursprungs aus, die in zahlreichen Boutiquen zu finden sind.Essen wie die „Froschleute“
Auf den Geschmack von Slowenien kommen, heißt natürlich auch, dass man wie die Einheimischen isst. Die Einwohner von Ljubljana werden in anderen Teilen Sloweniens zwar „Žabarji“ (Froschleute) genannt. Die kulinarischen Erlebnisse der Hauptstadt beschränken sich aber nicht nur auf Froschschenkeln. Slowenische Meisterköche wie Igor Jagodic im Restaurant „Strelec“, Janez Bratovž im „JB“ (beide in Ljubljana) oder David Vračko im „Mak“ (Maribor) schwören auf lokale Zutaten und begeistern mit Kreativität. Zahlreiche Chefköche des Landes zelebrieren ihr Handwerk auf hohem Niveau bei Klassikern wie Ajdovi Krapi (Buchweizentaschen), Štruklji (Teigrollen) mit zahlreichen Füllungen sowie unterschiedlichen Eintöpfen. In Maribor kann man sich am „Kulinarikweg“, der zu ausgewählten Restaurants im Zentrum führt, die slowenische Küche auf der Zunge zergehen lassen. Die Region um Celje wiederum ist bekannt für seine Käsereifereien, Potitzen, Mlinci (typische Teigfladen) oder Kapaune (von Hand aufgepäppelte Hähne).Lokale Veranstaltungen
Nicht nur ein kulinarisches, sondern auch ein geselliges Highlight sind die einzigartigen Genussmärkte „Odprta Kuhna“, die Offenen Küchen, die in mehreren slowenischen Städten bis zum Spätherbst abgehalten werden. Die Slowenen lieben das aufgeschlossene Miteinander. Kunst- und Kulturevents, Konzerte, Festivals, Theatervorstellungen, Straßentheater – die Eventkalender in den slowenischen Städten ist stets voll. Im Advent verwandeln sich Ljubljana, Maribor & Co. in idyllische Weihnachtsdörfer mit festlichen Weihnachtsmärkten. Tausende bunte Lichter, der Duft von heißer Schokolade, Konzerte und Veranstaltungen, kreative Workshops und lokales Kunsthandwerk sorgen für eine einzigartige Atmosphäre.