Wie der Mensch mit seinem Gehirn umgeht, darüber kann der Arbeitspsychologe Johann Beran nur den Kopf schütteln. Seit über 25 Jahren begleitet der Pionier der Arbeitspsychologie Unternehmen und ihre Mitarbeiter weltweit – seine Bilanz zur Gesundheit der Arbeitnehmer ist eine traurige. „Der durchschnittliche Arbeitnehmer sitzt heute den ganzen Tag vor dem Computer und füttert sein Gehirn mit Daten“, sagt Beran und fügt hinzu: „Wir sind nicht dafür gebaut, permanent komplexe Dateninputs zu bearbeiten.“

Seit Jahrtausenden habe der Mensch vor allem einfache Fragestellungen zu lösen gehabt, etwa wo finde ich Nahrung, und wie versorge ich meinen Nachwuchs. Als einer von wenigen Experten traut er sich laut über die negativen Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesundheit nachzudenken. „Manchmal fühle ich mich fast schon in der Rolle einer Kassandra“, sagt er lachend.

Achtsamer Umgang mit den grauen Zellen

Und doch ist es letztlich auch sein Job, Mitarbeitern von großen Firmen zu helfen, in ihrem stressigen Arbeitsalltag gesund zu bleiben und nicht im Burn-out zu landen. Für Beran ist eines der Hauptprobleme die permanente Bildschirmnutzung – also auch in der Freizeit. „Der Bildschirm ist aber keine Entspannungsmaschine!“ sagt der Experte mit Nachdruck.

Typischerweise fällt bereits auf dem Weg nachhause in der U-Bahn der erste Blick aufs Handy. Soziale Medien, Online-Spiele, Fernsehen – „Wir gehen von einem Datenverwalten zum anderen“, sagt Beran. Nur wenigen Menschen sei dabei bewusst, wie fordernd auch soziale Medien sind. „Wir befinden uns in einem ständigen Ordnen, Bewerten, Wegschmeißen, Speichern“, so der Experte.

Mach mal „bildschirmfrei“!

Um die Stressausschüttung zu reduzieren, heißt also das erste Gebot die Einführung von bildschirmfreien Zeiten nach der Arbeit. Wer sich konzentriert, geht in Spannung – diese will in der Freizeit abgebaut werden. Dabei müsse es nicht immer Extremsport sein, weiß Beran: „Egal ob Sie Dosenschießen, Trampolin springen oder einfach nur eine Runde spazieren gehen, jede Form der Bewegung trägt zum Abbau der Stresshormone des Arbeitstages bei.“

Doch auch während des Tages gibt es einfache Hilfsmittel, die das Gehirn unterstützen. Wer selten oder wenig selber kocht, kann seine grauen Zellen möglicherweise nicht mit den wichtigen Nährstoffen versorgen, um langfristig konzentriert und merkfähig zu bleiben. Schon seit Jahren werden daher immer wieder Produkte mit Omega-3 Fettsäuren oder B-Vitaminen angeboten. Anstatt sich einzelne Mineralstoffe zu besorgen, bietet das Nahrungsergänzungsmittel Acutil® die ideale Kombination der sechs wichtigsten Stoffe für das Gehirn: Omega-3 Fettsäuren, Vitamin B12, Folsäure, Vitamin E, Phosphatidylserin und Ginkgo Biloba. So kann eine Stärkung von innen erfolgen.

Pause!

Zu guter Letzt weiß der Experte Beran, kann auch die gute alte Kaffeepause Wunder wirken. Wer sich regelmäßig eine kurze Auszeit gönnt, kann das Anspannungsniveau insgesamt bereits wesentlich senken. Beran bringt einen Vergleich, der deutlich macht, worum es ihm geht: „Stellen Sie sich vor, vor ihrem Fenster steht ein Männchen, das ständig Pakete ins Innere des Raumes wirft. Das sind die Daten, die Sie Ihrem Unbewussten permanent zuführen. Lassen Sie das Männchen doch ab und zu kurz durchschnaufen; so können die Pakete vom Unbewussten angesehen und geordnet werden.“

Dabei käme es nicht auf die Länge der Pause an, denn das Unbewusste sei ohnehin extrem effizient in der Verarbeitung. „Machen Sie lieber mehrere kurze Pausen über den Tag verteilt“, rät der Expert. Zum Abschluss meint er: „Wir können die Digitalisierung nicht aufhalten, daher ist gerade bei diesen kleinen Dingen jeder einzelne in seiner Selbstfürsorge gefordert.“