Durch die EU entsteht für Unternehmen eine Vielzahl an Möglichkeiten. Um diese nutzen zu können, ist Fachwissen entscheidend. Der Masterlehrgang „European Project and Public Management“ an der FH Joanneum in Graz bildet die gefragten Expertinnen und Experten in den Bereichen Entwicklung, Planung und Umsetzung von EU-Projekten aus. Das klingt verlockend, jedoch die nötige Finanzierung fehlt? Die Kleine Zeitung vergibt ein Vollstipendium im Wert von 7.500,- Euro und zwei Teilstipendien im Wert von je 3.750,- Euro an die besten Bewerber. Die Vorauswahl und das Hearing mit den Kandidaten und Kandidatinnen erfolgt dabei durch die FH Joanneum und die IBSA.
Das dreisemestrige Studium gestaltet sich berufsbegleitend im „Blended-Learning Format – die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning werden im Lehrgang kombiniert. Auf Praxisorientierung wird im Studium großer Wert gelegt. So beinhaltet die Masterarbeit unter anderem einen EU-Projektantrag inklusive Design, Partnerfindung, Budget und Zeitplanung. Katharina Scheidl, Absolventin des Lehrgangs 2014/15, etwa schloss mit der Masterarbeit „Mobilitätsprojekt Kleinregion Gleisdorf“ ab, die bei der Förderstelle für das Programm „EFRE – Programm Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014–2020“ eingereicht und mit 1,2 Millionen Euro gefördert wurde.
Zuvor absolvieren künftige EU-Förderexperten allerdings noch Lehrveranstaltungen in allen für die Umsetzung von EU-Projekten notwendigen Bereichen – von den Grundlagen der europäischen Fördergeldpolitik bis zu interkulturellem Management. Zusätzlich ist auch eine Exkursion nach Brüssel im zweiten Semester ein fixer Bestandteil des Lehrplans.
Voraussetzungen für eine Bewerbung um einen Studienplatz sind das Abschlusszeugnis einer Hochschule oder in einzelnen Fällen fünf Jahre Berufserfahrung im Managementbereich, gute Englischkenntnisse, ein Jahr Erfahrung im Projektmanagement sowie Kompetenz im Umgang mit Computern.