Die Wiener Politikwissenschafterin Gerda Falkner hat den kommenden österreichischen EU-Ratsvorsitz zu einem behutsamen und konsensuellen Vorgehen bei seinen EU-Reformbemühungen aufgerufen. Ein Aufknüpfen des bestehenden Systems, etwa von Teilen der Personenfreizügigkeit, könnte nämlich "zu einer gefährlichen Abwärtsspirale führen", warnt Falkner im APA-Interview.