Die ARGE Heumilch begrüßt ein neues Mitglied in ihren Reihen, das erste aus dem südlichsten Bundesland Österreichs. Die Kaslab’n Nockberge, eine Genossenschaft engagierter regionaler Landwirte, hat sich ganz der Heumilch verschrieben und im vergangenen Dezember die erste Bio-Heumilch-Käserei in Kärnten eröffnet.

Nachhaltige Wirtschaftsweise. Es sind 18 Bio-Heumilchbauern, die ihre kostbare Kuh- und Ziegenmilch an die Kaslab’n Nockberge liefern. Die Produktpalette reicht von Butterkäse über Tilsiter, jungen Bergkäse, Rohrahmbutter und in Kürze auch gereiften Bergkäse, Bierkäse, Emmentaler bis zum Ziegenkäse. Die bei der Käseproduktion anfallende Molke wird etwa nicht entsorgt, sondern an die Betriebe zurückgeliefert, um sie an Schweine und Jungtiere zu verfüttern. „Wir freuen uns über unser erstes Mitglied aus Kärnten und heißen es in unseren Reihen herzlich willkommen“, sagt Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch. „Damit ist die Heuwirtschaft auch im südlichsten Bundesland Österreichs angekommen. Ein wichtiger Schritt, um die ursprünglichste Form der Milcherzeugung weiter zu stärken.“ Und Michael Kerschbaumer, Obmann und Käsemeister der Kaslab’n ergänzt: „Wir lieben unser tägliches Tun, den Geruch von Heu und den Geschmack unserer qualitativ hochwertigen Bio-Heumilch-Käsespezialitäten. Und wir schätzen die Vorteile der natürlichen Milchgewinnung wie die Nachhaltigkeit der Heuwirtschaft.“

Eine Wirtschaftsweise, die mit dem EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – ausgezeichnet wurde. Heumilch g.t.S. steht für einen besonderen Schutz für noch mehr Qualität und Unverfälschtheit.