Es gibt kein Gefühl das vergleichbar wäre mit dem, nach Hause zu kommen. Wer aber jeden Tag nach Hause kommt, hat manchmal vergessen, wie sich das eigentlich wirklich anfühlen kann. Es verhält es sich damit oft ähnlich wie in eingefahrenen Beziehungen. Eigentlich ist eh alles ok. So richtig viel Euphorie will aber dann doch nicht mehr aufkommen. In beiden Fällen hilft der Blick von außen. Wenn Sie also eine oder mehrere der folgenden Punkte mit Ja beantworten können, wird eine Renovierung unumgänglich:

Keine Komplimente:

Die Farbe an der Wand ist weiß

Sie wissen nicht mehr, wann sie einzelne Möbelstücke gekauft haben

Sie finden blind den Weg vom Bett zum Sofa

Kaffeeflecken werden nur noch von Rotwein überdeckt

Sie zählen schon die Stunden bis zum Arbeitsbeginn

  1. Wenn Sie Gäste empfangen und Sie weder für einzelne Möbelstücke noch für die Gesamtkomposition ihrer Wohnung wohlwollende Worte empfangen, wird es Zeit sich Möbel und Accessoires mit  WOW – Effekt anzuschaffen.

  2. In Kombination mit der altbekannten Raufasertapete und Bordüre in gedeckten Tönen, bewohnen Sie ein antikes Relikt aus längst vergangenen Einrichtungszeiten. Die neusten Farbtrends, speziell für Wohn – und Schlafzimmer, sind Grau, Beige und Altrosa. In Kombination mit weichen Polstermöbeln, ein Gemütlichkeitsgarant.

  3. Sollte eines Ihrer Möbelstücke doch auffallen und Sie antworten auf die Frage des Wann und Woher mit: „Puh, du das weiß ich nicht mehr“, wird es definitiv Zeit neuen Elementen Platz zu schaffen.

  4. Zu Hause bedeutet auch, eine vertraute Umgebung genießen zu dürfen. Wenn Sie allerdings im Halbschlaf vom Sofa ins Bett taumeln können – oder umgekehrt – braucht ihre Wohnung neue Impulse. Ein einfaches Umstellen der Möbel kann da schon Wunder wirken.

  5. Die Motivation der ersten Monate nach Einzug, jedem Gast schnell ein Tassenuntersetzer zu reichen und die neue Couch mit einem Überzug zu versehen, ist Gleichgültigkeit gewichen. Ein Fleck mehr oder weniger macht die Kuh auch nicht mehr bunter. Freunde die Kaffee verschütten, bekommen keinen Platzverweis mehr, sondern ein Glas Rotwein nachgeschenkt.

  6. Sie wachen schon vor dem Wecker auf und schleichen sich um halb 8 in der Früh ins Büro, weil ihr Schreibtischsessel bequemer ist als all ihre Wohnzimmermöbel.  Und sie kommen erst um 22 Uhr nach Hause, weil selbst der Barhocker bequemer ist als ihr Bett, dann wird es definitiv Zeit sich nach neuen Möbeln umzuschauen.

Dabei ist es gar nicht so schwer, wieder mehr Gemütlichkeit in die eigenen vier Wände zu bekommen. Wer sein Heim nicht gerade komplett neugestalten will, kann schon mit kleinen Änderungen großes bewirken. Dazu gehören einzelne Farbelemente, die das Gesamtbild auflockern und dennoch Gemütlichkeit ausstrahlen. Im Trend ist da aktuell der Nordic Chic. Zur Umsetzung eignen sich Möbel mit zwei Komponenten: Ruhige Farben wie Blau, Weiß, Braun und Grau kombiniert mit Holzelementen. Sie vermitteln Wärme und modernen Style. Wer es lieber klassisch dunkel mag, kann mit einem cremefarbenen Teppich aus einem Aufenthaltsraum ein Wohlfühlrefugium machen. Maximaler Minimalismus ist das Prinzip und überzeugt mit schlichten Formen und ruhigen Kontrasten.

Villach - Kärnter Straße

Der Traum sich eine Wohnoase zu schaffen ist greifbar nah.