Arzt nach Tod von Krebspatientin vor Welser Gericht
Ein Allgemeinmediziner muss sich am Donnerstag wegen grob fahrlässiger Tötung vor dem Landesgericht Wels verantworten. Er soll einer 44-jährigen Krebspatientin mehrere nicht evidenzbasierte Wirkstoffe empfohlen sowie zwei Medikamente im Off-Label-Use verschrieben haben, was laut Staatsanwaltschaft zu einem Multiorganversagen führte. Im Fall einer Verurteilung drohen dem 63-Jährigen bis zu drei Jahre Haft.
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