Mit Rundgängen in Liezen, Schladming, Landl und Admont wurden in den vergangenen Monaten im Rahmen des Projekts „Unerhört 2.0“ die an den Rand gedrängten Lebensrealitäten von älteren und/oder beeinträchtigten Frauen sichtbar gemacht. Das Projekt fand nun in Gröbming seinen Abschluss, dieses Mal marschierten nicht nur Frauen durch den Ort, sondern es wurde zum generationen- und geschlechterübergreifenden Spaziergang geladen.

Vom Seniorenzentrum aus ging es durch Gröbmings Zentrum
Vom Seniorenzentrum aus ging es durch Gröbmings Zentrum © nikkiphotography

Mit dabei waren Bewohner des Seniorenzentrums, ihre Betreuerinnen und Angehörige wie auch Interessierte aus der Umgebung. Alois Guggi, Leiter des Museums Gröbming, erläuterte an mehreren Stationen Wissenswertes aus der Geschichte des Ortes. So etwa, dass sich in der Klostergasse einst ein Frauenkloster samt Mädchenschule befand oder auch, dass Antonia Brandlmayr vor 70 Jahren mit ihrem Fotoatelier als Frau Pionierin in diesem Metier war. Mehr als 60 Teilnehmende marschierten mit – und tauchten gemeinsam in die Vergangenheit Gröbmings ein.