Gleich drei Kärntner Sängerinnen veröffentlichen derzeit neue Musik, allerdings in ganz unterschiedlichen Stilrichtungen. Verena Wagner feiert mit „Alphabet“ Freundschaft und Erinnerungen an die Schulzeit, während Julia Steen mit „Pinke Blumen“ modernen Deutschpop präsentiert. Charlien wiederum setzt mit „Du willst es doch auch“ ihren Weg im Symphonic-Pop-Schlager fort.

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default © Kk / Tonbandmedia

Mit „Alphabet“, das am 24. Juli erscheint, veröffentlicht Verena Wagner nach eigenen Worten einen ihrer bislang fröhlichsten Songs. Die Up-Tempo-Nummer erzählt auf zwei Ebenen vom Erwachsenwerden. Einerseits stellt sie die Frage, was von der Schulzeit, dem Studium und all dem Gelernten wirklich bleibt. Andererseits ist der Song eine Hommage an Freundschaften, die seit Kindheitstagen bestehen.

„Wenn du Menschen triffst, die dich seit 27 Jahren kennen, dann kennen sie einfach auch deinen Wesenskern“, beschreibt die Sängerin diese besondere Verbindung. Die Social-Media-Videos zum Song wurden in ihrer ehemaligen Volksschule in Althofen gedreht, sogar im alten Klassenzimmer. Der handgeschriebene „Alphabet“-Schriftzug auf dem Cover stammt von der Kalligrafin Melanie Fanzott, die ebenfalls diese Schule besucht hat.

© Kk / Sarah Katharina Photography

Mit „Pinke Blumen” präsentiert Julia Steen einen warmen, sommerlichen Deutschpop-Song mit Country-Einflüssen. Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen, die im Alltag mit Leistungsdruck, Unsicherheit und dem Gefühl kämpfen, nicht genug zu sein. Die titelgebenden pinken Blumen stehen dabei für kleine Gesten, die oft mehr bewirken als große Worte. „Sie stehen für all die kleinen Momente, die im Alltag oft übersehen werden. Dabei entfalten sie genau dann ihre Wirkung, wenn man sie am meisten braucht“, sagt die Kärntner Sängerin.

© Kk/ Prontolux Kg Foto & Film

Mit „Du willst es doch auch“ bleibt Charlien ihrem modernen Symphonic-Pop-Schlager treu. Inhaltlich erzählt die Anfang Juli erschienene Single von zwei Menschen, die sich füreinander mehr hingezogen fühlen, als sie sich eingestehen wollen. Zwischen Vernunft und Gefühl wächst der Mut, den ersten Schritt zu wagen. Das Lied ist in orchestrale Arrangements und moderne Pop-Elemente verpackt.