Teheran reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region - unter anderem meldeten die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus dem Iran. Zudem drohte der Iran damit, nach der Straße von Hormuz auch das Rote Meer blockieren zu wollen.
US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran diese Woche einmal mehr mit Angriffen auf zivile Infrastruktur gedroht. Auf die Frage einer Journalistin, ob er dem Iran ein Ultimatum gebe, bevor das US-Militär mit Bombenangriffen auf Brücken beginnen würde, sagte Trump am Mittwoch: "Ich mag es nicht, Fristen zu setzen."
Am Dienstag hatte Trump noch gesagt, nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie (die Iraner) kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln", sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte zudem heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an.
Das Weiße Haus sieht indes weiter ein Verhandlungsinteresse auf der iranischen Seite. "Der Iran steht nach wie vor in engem Austausch mit den Vereinigten Staaten von Amerika", sagte US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt vor der Hauptstadtpresse in Washington. Es war ihr erster öffentlicher Auftritt im Weißen Haus seit der Geburt ihres zweiten Kindes im Mai.
Dass das US-Militär ungeachtet dessen seit Tagen Ziele im Iran angreift, begründete Leavitt mit dem Verhalten der iranischen Führung. Präsident Donald Trump werde nicht tatenlos zusehen, wie der Iran Schiffe in der Straße von Hormuz angreife, so Leavitt.