Auf der Alm gibt es mittlerweile genug Sünden und noch mehr Probleme. Touristen verschmutzen immer mehr Flächen und was sie unberührt lassen, wird vom Klimawandel angegriffen, stellte die Kleine Zeitung unlängst bei einer Reportage auf der Hochalm in Leoben fest. Durch die höheren Temperaturen verschiebt sich die Baumgrenze nach oben. Pflanzen wachsen üppiger und schneller als Tiere sie essen können. Die Folgen: Almen verwachsen, Flächen verwuchern und weniger Tiere können aufgetrieben werden.
Von Kindberg bis ins Mariazeller Halltal
Almputztage sollen das Problem lösen oder die Auswirkungen zumindest verzögern. Und so ist es am kommenden Samstag (18. Juli) wieder so weit, auf 14 steirischen Almen wird geputzt. Mittlerweile hat sich das System auch im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag bewährt. Dort findet die Aktion auf der Wurmalm und auf der Osteralm in Turnau, auf der Geiregg-Moschkogel-Alm in Mürzzuschlag, auf der Wildalm im Halltal und auf der Hofbaueralm in Kindberg statt. Für eine stärkende Almjause ist überall gesorgt. Die Kontakte der Verantwortlichen, die Treffpunkte und die Startzeit sind online auf der Webseite der Landwirtschaftskammer einsehbar.