Es war ein herausfordernder Einsatz, zu dem die Einsatzkräfte am Dienstag gegen 16 Uhr auf die B100 Drautal Straße knapp nach der Autobahnbrücke über die Drau alarmiert wurden: „Zwei Fahrzeuge sind dort bei strömendem Regen frontal zusammengestoßen, die Lenker wurden jeweils schwerst eingeklemmt“, erklärt Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach. Im zweiten Fahrzeug befanden sich neben dem Lenker – wohl der Familienvater – auch noch eine Mutter und zwei Kleinkinder.
Feuerwehr und Rettung Hand in Hand
Während Mutter und Kinder leicht verletzt dem Rettungsdienst übergeben werden konnten, präsentierte sich die Lage in Bezug auf die beiden Fahrzeuglenker „äußerst schwierig“. Denn: Der Einsatz musste Hand in Hand zwischen Feuerwehr und Rettung durchgeführt werden. „Zuerst haben wir einen Teil aufgeschnitten, dann die Rettungskräfte herangelassen, dann haben wir weitergemacht. Das ist bei derartigen Einsätzen unerlässlich“, schildert Geissler.
Was den Einsatz erschwert hat, war die Bauart der beiden Unfallfahrzeuge: „Es waren sehr starke Autos, die zwar einerseits Schutz für die Insassen bieten, aber für uns als Einsatzkräfte auch Schwierigkeiten bergen, weil sie eben stark konstruiert sind und wir uns schwerer Zugang verschaffen können“, sagt Geissler.
Im Einsatz standen die HFW Villach, die FF Vassach und die FF Fellach sowie Rettung und Polizei. Wie es zu dem Unfall kam, um wen es sich bei den Beteiligten handelt und wie es den beiden Schwerverletzten geht, ist derzeit noch nicht bekannt.