Die Umweltschutzorganisation betonte, dass seit Anfang des Jahres Wasserversorger ihr Trinkwasser auf PFAS kontrollieren müssen. Allerdings fallen private Hausbrunnen durch dieses Kontrollnetz. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie erhalten eine Laboranalyse der 20 PFAS nach der EU-Trinkwasserrichtlinie zu einem um ein Drittel reduzierten Preis von 234 Euro pro Probe, die vom Umweltanalytik-Labor Institut Dr. Wagner unterstützt und durchgeführt wird.

Zu den wichtigsten Quellen lokaler PFAS-Belastungen zählen aktuelle und ehemalige Feuerlöschübungsplätze sowie Flughäfen, Militärstandorte und Industrieanlagen. So wurde etwa das Wasser im niederösterreichischen Ort Mannswörth (Bezirk Bruck an der Leitha) durch Feuerwehrlöschschaum am OMV-Gelände kontaminiert. Expertinnen und Experten rechnen damit, dass österreichweit Tausende bisher unbekannte PFAS-Hotspots existieren.

(S E R V I C E - Link zur Analyse https://www.global2000.at/pfas-testen.)