Während die einen den Start in die Sommerferien am Badesee liegend oder im Garten am Griller stehend angehen konnten, gab es für andere viel zu tun. Und zwar für die Bergretter des Bezirks – die gemeinsam mit Alpinpolizisten und Flugrettern am Samstag und Sonntag jeweils mehrmals im Einsatz standen.
So etwa galt es, am Samstagabend in der Sölk einen 60 Jahre alten Slowaken, der sich verstiegen hatte, vom Berg zu holen. Im Bereich Edelgrieß in Ramsau am Dachstein, beim Steirersee auf der Tauplitzalm, in der Wörschachklamm, auf dem Weg zwischen Pühringerhütte und Albert-Appel-Haus im Toten Gebirge sowie am Uferwanderweg rund um den Altausseer See wiederum hatten sich Personen bei Stürzen schwere Fußverletzungen zugezogen.
Die Wanderer wurden nach der Erstversorgung vom Roten Kreuz oder per ÖAMTC-Notarzthubschrauber in die umliegenden Spitäler gebracht.
Alpinisten in Not
Auf der Hochalm im Gesäuse waren darüber hinaus am Sonntag zwei Alpinisten in Not geraten. Das Duo wurde von Mitgliedern des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse und der Crew eines Polizeihubschraubers gerettet und sicher ins Tal gebracht. Dieselben Einsatzkräfte mussten kurz darauf zu einem Klettersteig bei Johnsbach ausrücken.
Auch hier sahen sich zwei Personen mit einer misslichen Lage konfrontiert. Die Bergretter seilten sie ab und begleiteten sie talwärts. Genau dieses Szenario war eine Woche zuvor bei der Gebietsübung der Bergrettung Liezen an derselben Örtlichkeit trainiert worden.
Zu guter Letzt bekam es die Bergrettung Ramsau am Dachstein mit einem am Rücken verletzten Hund in der Silberkarklamm zu tun. Der 50 Kilogramm schwere Vierbeiner wurde von den Einsatzkräften ins Tal getragen.