Teheran hat am Sonntag als Vergeltung für eine Reihe neuer US-Angriffe die Straße von Hormuz bis auf Weiteres geschlossen. Die Meerenge dürfe bis zu einem "Ende der amerikanischen Interventionen in dieser Region" nicht befahren werden, erklärten die iranischen Revolutionsgarden (IRGC). Die IRGC griffen außerdem einen Frachter an und gaben an, sie hätten Warnschüsse auf das Schiff abgefeuert, das eine "nicht genehmigte Route" befahren habe. Später griffen sie nach eigenen Angaben ein zweites Schiff wegen angeblicher Verstöße gegen die Vorschriften in der Meerenge an. Ein indischer Staatsbürger wird vermisst.
Zudem attackierte der Iran Ziele in mehreren Golfstaaten. Der Vermittler Pakistan rief Teheran und Washington zur Zurückhaltung auf.