Besonders betroffen war der Südosten des Bundesstaats Missouri, wo US-Medienberichten zufolge binnen 24 Stunden örtlich bis zu 30 Zentimeter Regen fielen. Gouverneur Mike Kehoe rief den Notstand aus. Unter den Geretteten waren nach Behördenangaben auch mehr als 200 Kinder und Betreuer eines Sommercamps.
Hunderte Menschen aus den Fluten gerettet
Sie wurden mit Hubschraubern der Nationalgarde in Sicherheit gebracht. Insgesamt retteten Einsatzkräfte nach Angaben des Gouverneurs Hunderte Menschen aus überfluteten Fahrzeugen, von Dächern, Bäumen und aus den Fluten. Nach Behördenangaben wird außerdem weiter nach einer 23-jährigen Frau gesucht, deren Haus von den Wassermassen von seinem Fundament gerissen wurde. Über Tote oder schwere Verletzte war zunächst nichts bekannt.
Auch auf einem Campingplatz nahe einem größeren Fluss, dem Black River, mussten laut Berichten zahlreiche Menschen gerettet werden, nachdem ein Gebäude, auf das sie sich vor den Wassermassen geflüchtet hatten, eingestürzt war. Alle Betroffenen konnten demnach in Sicherheit gebracht werden.
Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes handelt es sich um außergewöhnlich hohe Regenmengen. Ein Meteorologe der Behörde sprach US-Medienberichten zufolge von einem statistisch etwa alle tausend Jahre zu erwartenden Niederschlagsereignis. Weitere kräftige Regenfälle werden erwartet. Dadurch könnte sich die Hochwasserlage in Teilen Missouris und der Nachbarstaaten weiter verschärfen.