Solche Produkte ermöglichten die Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten. Die gefälschten Präservative erfüllen der Behörde zufolge nicht die EU-Qualitätsanforderungen für medizinische Güter, wenn es etwa um Tests auf Haltbarkeit, Stabilität oder Verunreinigungen geht.

Die europäische Behörde hat die Schmuggelroute der falschen Kondome ausfindig gemacht, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Demnach untersuchte Olaf gemeinsam mit Zollbehörden in Rumänien, Serbien und Spanien beschlagnahmte Produkte, nachdem sie erste Hinweise von nationalen Behörden erhalten hatte.

Die gefälschten Kondome mit einem geschätzten Marktwert von mehr als 200.000 Euro stammten aus der gleichen Quelle aus China und seien fälschlicherweise als Spielzeuge ausgegeben worden. Die Exporteure der Ladungen habe Olaf in Zusammenarbeit mit chinesischen Behörden ausfindig machen können.