Kritik.
Umjubelte „Cléopâtre“ von Berlioz und „Suor Angelica“ von Puccini als Doppelproduktion.
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Die Tiroler Festspiele Erl präsentierten eine Doppelproduktion mit Berlioz' „Cléopâtre“ und Puccinis „Suor Angelica“, die tragische Frauenschicksale thematisiert.
„Cléopâtre“ von Berlioz, eine selten aufgeführte Kantate, schildert die letzten Minuten der ägyptischen Königin nach dem Biss der Giftschlange.
Die Inszenierung von Deborah Warner beeindruckte mit intensiven Emotionen und einer starken Darbietung von Véronique Gens in der Titelrolle.
„Suor Angelica“ von Puccini zeigt eine strenge Klosterwelt, in der die grausame Nachricht vom Tod eines Kindes zur Tragödie führt, eindrucksvoll gesungen von Corinne Winters.
Edward Gardner dirigierte das Orchester der Tiroler Festspiele mit präzisem Gespür für die Musik, was zu stehenden Ovationen führte.
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