EU zieht Zollschraube an, Stahlimporte fast halbiert
Die Europäische Kommission verschärft den Schutz für Europas Stahlindustrie drastisch: Zollfreie Importmengen werden um 47 Prozent gekürzt, bei Überschreitungen drohen Strafzölle von 50 Prozent. Die EU reagiert damit auf globale Überkapazitäten und Dumpingdruck.
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Die Europäische Kommission hat die zollfreien Importmengen für Stahl um 47 Prozent reduziert, um die europäische Stahlindustrie zu schützen.
Bei Überschreitung der Importquoten drohen Strafzölle von 50 Prozent für 26 Produktkategorien.
Die neuen Regeln sollen die Auslastung der europäischen Stahlkapazitäten auf rund 80 Prozent erhöhen.
Der Branchenverband Eurofer fordert eine Ausweitung der Maßnahmen auf nachgelagerte Bereiche wie Walzwerke.
Die Hälfte der Importquoten wird künftig exklusiv für Länder mit Freihandelsabkommen reserviert.
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