Die Ursachen von Selbstzweifel
Feinfühlige Menschen nehmen Stimmungen, Spannungen und Zwischentöne oft besonders intensiv wahr. Das kann eine große Stärke sein, führt jedoch häufig dazu, dass sie sich selbst infrage stellen oder die Bedürfnisse anderer über die eigenen stellen. Viele Betroffene versuchen, ihre Gefühle durch Nachdenken, Analysieren oder Selbstoptimierung in den Griff zu bekommen. Doch nach Erfahrung von Heide Pötz liegt die Ursache oft tiefer. „Es geht nicht darum, weniger zu fühlen. Das Problem ist häufig, dass das Nervensystem gelernt hat, ständig auf Alarm zu sein. Dann reichen schon kleine Auslöser, um starke innere Reaktionen hervorzurufen.“ Die Folgen sind anhaltendes Grübeln, Unsicherheit in Beziehungen, Schwierigkeiten beim Setzen von Grenzen und das Gefühl, sich selbst immer wieder zu verlieren.
Heide Pötz: Innere Stabilität kann gelernt werden
In ihrer Arbeit verbindet Heide Pötz Gespräch, Körperwahrnehmung und praktische Methoden zur emotionalen Stabilisierung. Ziel sei es nicht, Gefühle zu unterdrücken, sondern einen anderen Umgang mit ihnen zu entwickeln.
Frauen lernen dabei:
- eigene Gefühle besser einzuordnen,
- ihrer Wahrnehmung wieder mehr zu vertrauen,
- Grenzen klarer zu setzen,
- sich weniger von der Meinung anderer verunsichern zu lassen,
- Konflikte nicht sofort auf sich selbst zu beziehen,
- und auch in schwierigen Situationen bei sich selbst zu bleiben.
„Emotionale Stabilität bedeutet nicht, keine starken Gefühle mehr zu haben. Es bedeutet, sich von ihnen nicht mehr überwältigen zu lassen.“
Shiatsu als Unterstützung für Körper und Nervensystem
Ein weiterer Schwerpunkt der Grazer Expertin ist Shiatsu. Die achtsame Form der Körperarbeit unterstützt Menschen dabei, Anspannung bewusster wahrzunehmen und wieder in Kontakt mit dem eigenen Körper zu kommen. Gerade Menschen, die viel grübeln oder dauerhaft unter Druck stehen, erleben körperorientierte Methoden oft als hilfreiche Ergänzung. Denn emotionale Belastungen zeigen sich nicht nur in Gedanken, sondern häufig auch durch innere Unruhe, Schlafprobleme, Verspannungen oder das Gefühl, ständig angespannt zu sein. Nach Ansicht von Heide Pötz beginnt nachhaltige Veränderung oft dort, wo Menschen lernen, die Signale ihres Körpers wieder wahrzunehmen und ernst zu nehmen.
Weiblichkeit neu entdecken
Neben Trainings und Shiatsu bietet Heide Pötz auch Burlesque-Workshops für Frauen an. Dabei gehe es nicht um Perfektion oder Verführung, sondern um Präsenz, Ausdruck und die bewusste Verbindung zum eigenen Körper. Viele Teilnehmerinnen erleben dabei einen überraschenden Perspektivwechsel. Statt sich ständig kritisch zu beobachten, lernen sie, den eigenen Körper wieder wertschätzend wahrzunehmen und mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. „Selbstvertrauen entsteht nicht dadurch, jemand anders zu werden. Es entsteht oft dann, wenn Frauen wieder Zugang zu sich selbst finden“, sagt Heide Pötz. Ob in ihrer persönlichen Begleitung, der Shiatsu-Körperarbeit oder ihren Burlesque-Workshops – im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht immer dieselbe Frage: Wie gelingt es, bei sich selbst zu bleiben, ohne sich von Selbstzweifeln oder äußeren Erwartungen bestimmen zu lassen? Für Heide Pötz liegt die Antwort nicht darin, sich zu verändern oder „stärker“ zu werden. Vielmehr geht es darum, wieder einen sicheren inneren Halt zu entwickeln, die eigenen Gefühle ernst zu nehmen und den Mut zu finden, den eigenen Weg zu gehen.
Ein regelmäßiger Blick auf www.shiatsu-behandlung-graz.at informiert über alle aktuellen Angebote und Workshops.