Starkregen, Hagel und orkanartigen Sturm hatte eine Gewitterzelle am Montagabend über Kaindorf im Gepäck. Als sich diese gegen 19.30 Uhr über der Gemeinde entlud und über eine Lagerhalle am Ortsrand fegte, deckte der Sturm eine rund 30 Quadratmeter große Dachfläche mit Wellplatten samt Unterkonstruktionen ab.

Die Teile flogen vom Sturm aufgewirbelt durch die Luft und sorgten laut Auskunft der Feuerwehr Kaindorf für beträchtliche Schäden am Rest des Daches. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Aufgrund der Raumhöhe der Halle machten sich die Feuerwehrleute unter der Einsatzleitung von Johannes Kellner mit Absturzsicherung daran, die losen Teile von der Dachkonstruktion zu entfernen.

Danach wurde das beschädigte Dach provisorisch mit Planen abgedeckt, wobei die Feuerwehr Hartberg mit ihrer Drehleiter und die Feuerwehr Pöllau mit ihrem schweren Rüstfahrzeug tatkräftig Unterstützung leisteten. Insgesamt waren 25 Mann der drei Feuerwehren Kaindorf, Hartberg und Pöllau bis 23.30 Uhr beschäftigt.