Die Weizer „Pioniere der Holzzukunft“ kamen dieser Tage mit gleich drei Auszeichnungen zurück in die Steiermark. Am Donnerstag wurde erstmals der „Österreichische Staatspreis Holzbau“ in den Wiener Sofiensälen vergeben. Der Preis zeichnet auf nationaler Ebene herausragende Holzbauten und Innovationen aus.
Besonders erfreulich: Beim Sonderpreis „Innovation Holz“ gingen unter 51 eingereichten Projekten gleich zwei Auszeichnungen in die Region: „Joanneum Research Materials“ wurde für das Projekt „Elektrisch leitende Holzoberfläche durch Atmosphärendruck-Plasma“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der zweite Preis ging an das „Wood Vision Lab“ für das Projekt „Laubholz wird Hochleistungsmaterial“.
Auch Hauptpreis abgeräumt
Neben den Innovationen stand auch die Bauwirtschaft im Mittelpunkt – und auch hier sahnte der Bezirk Weiz ab: Die Strobl Bau-Holzbau GmbH wurde für die Erweiterung der Firmenzentrale von „Windkraft Simonsfeld“ in Niederösterreich mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.
Die Region Weiz zeige mit geballter Kompetenz beispielhaft, wie erfolgreich das Zusammenspiel von Forschung, Industrie und Handwerk funktioniere – von der Materialforschung bis zur praktischen Umsetzung im Bauwesen und in neuen technischen Anwendungen, heißt es in einer Aussendung.
Rund 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Medien nahmen an der Veranstaltung teil. Neben Bundesminister Norbert Totschnig waren unter anderem Richard Stralz (Obmann proHolz Austria), Simon Kathrein (Bundesinnungsmeister Holzbau), Nicole Berganski (Juryvorsitzende Staatspreis), Manfred Brandstätter (Juryvorsitzender Sonderpreis) sowie Johannes Rehulka und Norbert Pichler von der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative anwesend.