Frankreich schafft Sklavengesetz „Code Noir“ formell ab
Der berüchtigte „Code Noir“ regelte die Sklaverei in den französischen Kolonien – seine Folgen sind für Betroffene bis heute spürbar. Erstmals schließt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auch Reparationen nicht mehr aus.
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Frankreich schafft das Sklavengesetz „Code Noir“ formell ab, das seit 341 Jahren nicht mehr gültig ist, aber nie offiziell abgeschafft wurde.
Die Nationalversammlung stimmte einstimmig für einen Gesetzesentwurf zur Abschaffung, der noch vom Senat gebilligt werden muss.
Präsident Emmanuel Macron unterstützt die Abschaffung, warnt jedoch vor „falschen Versprechungen“ bezüglich Reparationen.
Der „Code Noir“ regelte die Sklaverei in den französischen Kolonien und hatte bis heute spürbare Auswirkungen.
Die Abschaffung wird als symbolischer Akt gesehen, um sich der kolonialen Vergangenheit zu stellen und möglicherweise den Weg für Reparationen zu öffnen.
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