„Er hat Meilensteine unserer Bank mitgeprägt und dazu beigetragen, dass wir in der Steiermark die wirtschaftliche Basis und Zusammenarbeit weiter stärken konnten", betonte Martin Schaller. Der Generaldirektor der Raiffeisen Landesbank Steiermark (RLB) nutzte die Hauptversammlung in Raaba, um Josef Hainzl zu danken. Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende hatte das Mandat als Oberaufseher in der RLB im Juni 2021 übernommen. Nun folgt ihm mit Franz Pichler sein bisheriger Stellvertreter im Aufsichtsgremium nach. Der 45-jährige Obersteirer ist Wirtschaftsdirektor des Benediktinerstifts Admont und betonte in Richtung seines Vorgängers ebenfalls: „Josef Hainzl hat die wichtigen Rahmenbedingungen für die strategische Weiterentwicklung der RLB Steiermark ermöglicht. Auf diesen können wir nun aufbauen und aus der Position der Stärke agieren“, so Pichler. Sein Antrieb sei es nun, „Bewährtes zu sichern und gleichzeitig Neues zu ermöglichen“. Pichler: „Gerade in einem Umfeld mit wirtschaftlicher Volatilität, geopolitischen Unsicherheiten und steigendem Veränderungsdruck braucht es Stabilität und Gestaltungskraft.“
Der RLB-Vorstand um Schaller, Ariane Pfleger, Rainer Stelzer und Florian Stryeck begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter u. a. auch Erwin Hameseder, Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbands sowie Landesrätin Simone Schmiedtbauer.
Schaller verwies darauf, dass sich die 39 regionalen Raiffeisenbanken und die RLB Steiermark „in einem konjunkturell schwierigen Umfeld ausgezeichnet behauptet haben“. Auch aufgrund der starken Eigenmittelbasis fungiere man als „starker Partner für die heimische Wirtschaft“. Schaller kündigte eine große Digitalisierungs-Offensive an. Damit wolle man „parallel zur regionalen Stärke die führende Position bei digitalen Kundenservices ausbauen“.