Ende April sorgte ein Fall von Tierquälerei für Schlagzeilen. Ein 39-jähriger Österreicher soll sich Ende März beziehungsweise Anfang April, jeweils zwischen 21 und 22 Uhr, an zwei Pferden in einem Reitstall in Osttirol sexuell vergangen haben. Laut Medienberichten soll er seinen Arm wiederholt in die Körperöffnungen der Tiere eingeführt haben. Eine Überwachungskamera filmte ihn dabei, der Reitstallbesitzer erstattete Anzeige. Der Mann war im Zuge der Ermittlungen zu den Anschuldigungen sofort geständig. Es sei ihm „sehr peinlich“.

Am Mittwoch hätte er sich am Landesgericht Innsbruck verantworten müssen. Doch dazu kam es nicht, wie Richterin Birgit Fink erklärt. Die Verhandlung wurde abberaumt, da es kurz zuvor zu einer Diversion kam. Hintergrund ist, dass sich der Mann bereits in Therapie begeben hat und die Pferde keine Verletzungen davongetragen haben.