Der Tiroler Landtag hat das „Regionalwirtschaftliche Programm Osttirol 2026 bis 2036“ einstimmig beschlossen. Für den Osttiroler Finanzbereichssprecher Martin Mayerl ist dieser Beschluss ein wichtiges Förderinstrument für die wirtschaftliche Zukunft und Entwicklung Osttirols. „So schaffen wir langfristige Planungssicherheit und setzen gezielt Impulse für den Wirtschaftsstandort Osttirol. Insgesamt stehen in den kommenden zehn Jahren 20 Millionen Euro zur Verfügung, um regionale Projekte, Innovationen und nachhaltige Entwicklungen gezielt zu unterstützen“, betont Mayerl.

Das Programm startet mit 1. Juli und läuft bis 30. Juni 2036. Mit einem jährlichen Budget von zwei Millionen Euro sollen Zukunftsprojekte gefördert werden. Gerade für einen peripheren Bezirk wie Osttirol brauche es maßgeschneiderte Förderinstrumente, um Arbeitsplätze zu sichern, Wertschöpfung in der Region zu halten und neue wirtschaftliche Chancen zu schaffen.

Finanzbereichssprecher Martin Mayerl
Finanzbereichssprecher Martin Mayerl © KLZ

„Gemeinsam mit der Abteilung Wirtschaftsförderung sowie zahlreichen Stakeholdern und Betroffenen vor Ort wurde ein breit abgestimmtes Zukunftskonzept erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei fünf zentrale Aktionsfelder mit zehn konkreten Leitmaßnahmen, auf die man sich gemeinsam verständigt hat“, informiert Mayerl. Die Schwerpunkte reichen von der Attraktivierung der Tourismus- und Freizeitinfrastruktur über die Stärkung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit bis hin zu Energie- und Umweltmaßnahmen. Ergänzt wird das Programm durch Sondermaßnahmen im Bereich der Daseinsvorsorge und Standortqualität.

Mayerl, der seinen Dank an Landeshauptmann Anton Mattle und an Wirtschaftslandesrat Mario Gerber richtet, betont, dass mit diesem Programm die Grundlage geschaffen wird, damit sich der Bezirk Lienz in den kommenden Jahren erfolgreich weiterentwickeln kann.