Ein neu komponiertes Mini-Musical unter dem Titel „Opposites“ wird heute im ersten Halbfinale aufgeführt, bevor es zur Verkündung der zehn Aufsteiger kommt. Mit dem australischen Teilnehmer vom Vorjahr – dem „Milkshake-Man“ GoJo – nehmen Michael Ostrowski und Victoria Swarovski augenzwinkernd die Verwechslungsgefahr zwischen Austria und Australia aufs Korn. Da darf ein Känguru nicht fehlen. Zu kindisch oder verblödelt? Heute ab 21 Uhr in ORF 1 kann man sich selbst ein Bild davon machen!
Optisch harmonieren Swarovski und Ostrowski bei der ersten Live-Show aus Wien in rot-weiß-rot Landesfarben. Victoria in einem figurbetonten roten Kleid und Michael im Retro-Look in einem hellen Anzug mit rotem Hemd. Was wäre ein ESC ohne Klischees? Steirer Michael zieht sich mal kurz einen grünen Janker an, den Lodenhut ziert ein Gamsbart.
Mit Moldawien startet der Wettbewerb
Womit startet das Teilnehmerfeld? Mit „Viva, Moldova!“ sehr dynamisch. Sänger und Rapper Satoshi eröffnete den Wettbewerb mit einem farbenfrohen Knall: Die moldawische Flagge leuchtet riesig auf, bevor er im sportlichen Top mit metallischen Ketten und voller Energie über die Bühne zu seiner Ethno-Crossover-Hymne fegte. Hinter ihm pulsierte eine japanisch inspirierte Pop‑Visualisierung, während Aliona Moon im haushohen Kleid wie einst 2013 die Blicke auf sich zog. Alles wirkte wie ein wilder Mix aus Popkultur, Power und Patriotismus, der das erste Halbfinale bei den Proben sofort wachrüttelte.