Wie in der vergangenen Gemeinderatssitzung bekannt wurde, muss das 1966 erbaute Hallenbad in Feldbach saniert werden. Zur Debatte stand, das instabile Dach und zwei Millionen Euro zu sanieren oder das Hallenbad umfassend zu erneuern. „Wir entschieden uns nach genauen Planungen und Finanzierungsmöglichkeiten für die kostenintensive, auf die nächsten Jahrzehnte ausgerichtete Sanierung. Es ist das einzige Hallenbad im Großraum und für die Schulen, den Sport und die Bevölkerung wichtig“, sagte Bürgermeister Josef Ober.
Der derzeitige Zustand des Bades entspreche nicht den thermischen Anforderungen. Die Dächer und die Elektroinstallationen sowie der Sanitär- und Saunabereich und die gesamte Gebäudehülle müssen erneuert werden. Es sind Arbeiten an der Tragkonstruktion, den Holzverkleidungen und Fliesen durchzuführen. Die Fenster müssen ausgetauscht werden und das Bad wird barrierefrei gestaltet. Auch im Saunabereich sind Erneuerungen notwendig.
Baubeginn am 1. Juni
Diese Gesamtsanierung sei für die Stadtgemeinde eine enorme finanzielle Herausforderung, betonen Vertreter der Stadt. Nach Abschluss der Arbeiten werden demnach die Eintrittspreise auch leicht erhöht. „Das Hallenbad verzeichnet zurzeit jährlich einen finanziellen Abgang von 800.000 Euro. An Bundesförderungen bekommen wir für die Sanierung 369.000 Euro. Über weitere Förderungen wird noch verhandelt. Durch die thermische Sanierung erfolgen Einsparungen von 40.000 Euro im Jahr“, gab Ober bekannt.
Die Projektleitung erfolgt durch Robert Schmidt von der Stadtgemeinde und die Planung durch Manfred Riedler von der „Planwerk.Stadt“. Baubeginn ist am 1. Juni, das Bauende ist für den 31. Oktober 2026 geplant. In dieser Zeit ist das Hallenbad geschlossen.