Mit 15 hat sie ihren ersten Plattenvertrag unterschrieben, seitdem hat sie weltweit neun Millionen Alben verkauft. Wie überhaupt Rekorde den Karriereweg von Delta Goodrem (41) zieren. Auch bei der legendären australischen Serie „Neighbours“ war sie mit dabei. Mit Goodrem ist also ein echter Superstar in Wien, der bereits mit Celine Dion, Olivia Newton-John und Tony Bennett zusammengearbeitet hat.

Ihre Zeit in Wien genießt die 41-Jährige in vollen Zügen, wie sie bei der ESC-Eröffnung der Kleinen Zeitung verraten hat: „Wir sind ja auch ein bisschen in Österreich zu Hause!“ Dass einige heimischen Fans sie auch mit „Thunderstruck“ von AC/DC begrüßt haben, freut sie besonders. Auch weil sie selbst ein begeisterter Fan der australischen Metal-Legenden ist: „Sogar bei meinem Hochzeitsempfang wurde AC/DC gespielt.“

Australier sind ESC-Fans

Dass Australien mit Goodrem einen echten Star zum Song Contest schickt, zeigt den Stellenwert der Veranstaltung in Down Under. Wien spielte übrigens eine zentrale Rolle, dass Australien mit dabei ist – 2015 durften sie zum ersten Mal teilnehmen. Und die Chancen für Goodrem auf einen der vordersten Plätze stehen nicht schlecht, aktuell liegt Australien auf Platz 5.

Erstaunlich, dass Boy George erst mit 64 Jahren sein Debüt beim Song Contest gibt – an der Seite von Sängerin Senhit und für San Marino. George Alan O’Dowd, so der Brite mit bürgerlichem Namen, hat bereits in den 1980er-Jahren eine große Portion Queerness in die britische Popkultur gebracht. Legendär seine beiden Hits „Do You Really Want To Hurt Me“ oder „Karma Chameleon“, sein Auftreten als Paradiesvogel, der schon vor über 40 Jahren das Anderssein mit solcher Selbstverständlichkeit zelebrierte, dass es eine Freude war. Der Song Contest, der vor allem auch die Diversität feiert, beschert ihm eine neue Plattform, auf der sich unterschiedliche Generationen treffen.