Im Streit um den russischen Pavillon bei der am 9. Mai beginnenden Kunstbiennale von Venedig hat Italiens Kulturminister Alessandro Giuli den Biennale-Präsidenten, Pietrangelo Buttafuoco, scharf kritisiert. Buttafuoco habe versucht, außenpolitisch zu agieren. "Er wollte eine UNO der Kunst schaffen und meinte, Außenpolitik machen zu können", so der Minister im Interview mit der römischen Tageszeitung "La Repubblica". Dies sei jedoch Aufgabe von Regierung und Parlament.
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