Interview.
Die Französin Julia Ducournau über ihren neuen Film „Alpha“, AIDS-Panik und Marmor als empathiestiftende Maserung der Heiligen.
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Julia Ducournau spricht über ihren neuen Film „Alpha“, der sich mit Körperlichkeit und Verfall beschäftigt.
Der Film thematisiert eine neue Infektionskrankheit, die durch Körperflüssigkeiten übertragen wird und Infizierte in Marmor verwandelt, was zu Stigmatisierung führt.
Ducournau betont, dass der Film nicht direkt über AIDS handelt, sondern die Angst vor einem Virus und die daraus resultierende Stigmatisierung und Traumata thematisiert.
Die Regisseurin reflektiert über persönliche Erfahrungen und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Angst und Tabus auf Sexualität und Körperverständnis.
Ducournau lehnt die Einordnung ihrer Filme als „Body Horror“ ab und sieht sie eher als „Body Conflict“, wobei sie die Schönheit und Wahrheit des Körpers betont.
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