UNO nennt Sklavenhandel „schwerstes Verbrechen gegen Menschlichkeit“
Die Sklaverei ist eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Das unterstreicht eine Resolution der Vereinten Nationen. In Washington ist man darüber gar nicht begeistert.
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Die UNO hat den transatlantischen Sklavenhandel als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ eingestuft.
123 Staaten stimmten für eine von Ghana eingebrachte Resolution, die die Rückgabe von Kulturgütern an Herkunftsländer fordert.
Israel, die USA und Argentinien stimmten gegen die Resolution, während Österreich und 51 weitere Staaten sich enthielten.
Die Resolution ist rechtlich nicht bindend und stieß auf Widerstand der USA, die sie als problematisch bezeichneten.
Der Sklavenhandel wurde in Großbritannien 1807 und in den USA 1865 verboten; die UNO verbot die Sklaverei weltweit 1948.
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