„Traviata“ in Laibach: Reiche Emotionen in ästhetischer Szene
Kritik.
Ljubljana/Laibach: Verdis „La traviata“ in einer fast asketischen Ausstattung am Opernhaus.
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Die Oper „La traviata“ in Laibach bietet eine kühle, fast asketische Ästhetik mit einem zentralen schwarzen Sofa als Hauptbühnenbild.
Die Inszenierung von Frank Van Laecke konzentriert sich auf die inneren Vorgänge der Protagonisten und wird durch elegante Kostüme verstärkt.
Nina Dominko beeindruckt in der Titelrolle mit feinen Pianotönen und emotionaler Tiefe, besonders in der berührenden Schlussszene.
Aljaž Farasin als Alfredo und Ivan Andres Arnšek als Giorgio Germont zeigen starke Leistungen, obwohl Farasins Tenor etwas flach wirkt.
Das Orchester unter Ayrton Desimpelaere überzeugt mit emotionalen Schattierungen, trotz einiger dünn klingender Sequenzen, und erhält reichen Schlussapplaus.
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